Servicewüste Deutschland – Mein privates Blog

11. Juni 2016

Wir basteln uns einen Stau

Abgelegt unter: Flop — Thomas @ 14:59

Daumen runterDie A542 ist seit April in Richtung Monheim für ein halbes Jahr wegen Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Das ist nicht schön, aber muss vielleicht von Zeit zu Zeit mal sein.

Aus Richtung Wuppertal führt die offizielle Umleitung über die A46 bis Düsseldorf-Süd und von da über die A59 bis zum Kreuz Monheim.

Und was macht Straßen.NRW dieser Tage: Auf genau dieser Strecke wird auf der A59 der Asphalt ausgebessert.

stau-150Hallo, geht es noch?

Haben wir noch nicht genug Staus?

Eine Mittänzerin erzählte mir, dass sie vorgestern für Ihren (ohne Straßensperrungen) nur gut 12 km langen Weg von Solingen nach Reusrath 45 Minuten gebraucht hat, ich selbst habe für meinen Weg von Dortmund aus ebenfalls fast eine halbe Stunde länger gebraucht.

Wer plant so einen – mit Verlaub – Schwachsinn?

11. Januar 2016

So macht’s die Schweiz

Abgelegt unter: Top — Thomas @ 18:27

Daumen hochDieser Artikel fällt in doppelter Hinsicht aus dem Schema dieses Blogs: Zum einen geht es nicht um ein deutsches, sondern um ein schweizerisches Unternehmen. Zum anderen ist es einer der wenigen Artikel mit dem „Daumen hoch“, wobei hier zwar das ursprüngliche Problem nicht abschließend gelöst wurde, der Kundenservice des Herstellers sich aber wirklich Mühe gegeben hat, sodass dies die einzig faire Bewertung ist.

Also zu der Geschichte:

An meiner Kaffeemaschine blinkte das rote Licht „Entkalken“. Umzug sei Dank war weder die Bedienungsanleitung der Maschine noch der Entkalker zu finden. Nun gut, für ersteres gibt es das Internet, für letzteres den Supermarkt.

Erworben habe ich den Entkalker „durgol swiss espresso“ der Schweizer Düring AG, der laut Packungsaufdruck „für alle Kaffeemaschinen“ geeignet sein soll.

In der als PDF im Internet aufgefundenen Bedienungsanleitung meiner Kaffeemaschine lese ich:

Das Entkalkungsmittel mit Wasser verdünnt in den Tank geben (dabei das Mischverhältnis auf der Packung des Entkalkungsmittels beachten).

So weit, so gut. Leider steht in der Bedienungsanleitung des Entkalkers für die Anwendung in Kaffeemaschinen mit automatischem Entkalkungsprogramm:

Den Tank zusätzlich mit Wasser füllen, bis die vom Maschinenhersteller empfohlene Gesamtmenge erreicht ist.

Das ist natürlich sehr hilfreich. Da mir nichts besseres einfiel, schaute ich in der Entkalker-Bedienungsanleitung in den Abschnitt „Manuell“, da steht:

Den Tank zusätzlich mit der gleichen Menge Wasser (125 ml) füllen.

In Ermangelung einer besseren Information machte ich das also. Laut Bedienungsanleitung der Kaffeemaschine:

Das Entkalkungsprogramm führt automatisch eine Reihe von Spülzyklen und Pausen durch, um die Kalkverkrustungen in der Kaffeemaschine zu beseitigen. Nach ca. 30 Minuten ist der Wassertank leer, die Kontrolllampe leuchtet auf

Leider leuchtete die Wasser-Leer-Lampe schon nach ca. 1 Minute auf. Offensichtlich war das also deutlich zu wenig Wasser. Leider ließ sich das Automatik-Programm dann auch nicht wieder dazu bewegen, das Programm von vorn zu starten, nachdem ich mehr Wasser eingefüllt hatte.

Weil ich mich darüber dann doch sehr geärgert hatte, schrieb ich also einem E-Mail an Düring. Am nächsten Tag kündigte man mir an, dass sich ihr „Entkalkungsexperte“ bei mir melden würde.

Und tatsächlich erhielt ich in der Woche darauf auch den versprochenen Anruf. Ein sehr freundlicher Anruf von einem sehr kompetenten Herrn, der mir mit schweizerischer Gelassenheit in einem fast 20-minütigen Gespräch erklärte, dass ich zu doof war. Nein, ich war natürlich nicht zu doof, ich hab es nur nicht richtig gemacht. Er stellte sich auf den Standpunkt, dass es ihnen unmöglich sei, für alle Kaffeemaschinen die passenden Angaben zu machen. Insofern müsste ich mich beim Hersteller meiner Kaffeemaschine beschweren. Dass ich das nicht kann, weil ja in der Bedienungsanleitung der Kaffeemaschine steht, dass ich nur das Hausprodukt des Maschinenherstellers zum Entkalken benutzen darf und er dann außen vor wäre, wollte er aber auch nicht gelten lassen. Vielmehr hätte ich, wenn ich mit der Bedienungsanleitung nicht zurecht komme, einfach die dort angegebene kostenfreie Rufnummer anrufen sollen und da hätte man mir dann sagen können, was ich hätte tun sollen.

Jedenfalls war er der Meinung, dass meine Kaffeemaschine trotz des extrem verkürzten Entkalkungsvorgangs gut genug entkalkt sei.

Und für die Zukunft soll ich mir notieren, dass ich die 125 ml Entkalkungsflüssigkeit auf 1 Liter Wasser auffüllen soll.

Also, falls irgendwer mal eine DeLonghi Magnifica mit „durgol swiss espresso“ entkalken will, sich einfach an dieses Mischungsverhältnis halten … oder aber die kostenlose Hotline anrufen und fragen! 🙂

6. Dezember 2015

Spam garantiert mit Conrad

Abgelegt unter: Flop — Thomas @ 23:24

Daumen runterBei Paypack gab es heute im Nikolaus-Sack einen 10 €-Conrad-Gutschein.

Da ich ohnehin etwas brauchte (was ich normalerweise etwas preiswerter bei Amazon bestellt hätte), dachte ich mir, ich versuche das mal, denn mit dem Gutschein war es bei Conrad dann doch billiger.

Während des Bestellvorgangs muss man die AGBs bestätigen und kann dann auch darauf achten, dass man nicht den E-Mail-Newsletter abonniert.

Das nützt einem aber gar nix, denn auf der letzten Seite, auf der man die Bestellung abschickt, steht ganz frech:

Aufgrund Ihrer Bestellung erhalten Sie Direktwerbung per E-Mail für ähnliche Produkte. Falls Sie keine weitere Werbung wünschen, teilen Sie uns dies bitte per E-Mail an folgende Adresse mit: kundenservice@conrad.de. Für die Übermittlung Ihres Widerspruchs werden Ihnen keine über den Basistarif hinausgehende Kosten entstehen.

Ich finde das unverschämt, mit Kundenfreundlichkeit hat das nichts zu tun!

15. Oktober 2015

Wenn’s gut werden muss

Abgelegt unter: Top — Thomas @ 17:42

Daumen hochZur Abwechslung mal wieder ein positiver Bericht, der zwar wenig überzeugend beginnt, wo ich aber sagen muss, dass der Händler sich große Mühe gegeben hat die Probleme auszuräumen.

Ich wollte Bauholz kaufen. Knapp 15 m in 8 Stücken, 16 cm x 8 cm stark. Das bekommt man nicht überall. Entweder gibt es das nicht in passender Stärke oder es wird z. B. nur in 3 m langen Stücken abgegeben, was für mich, wo ich achtmal rund 2 m brauche, extrem viel Verschnitt bedeutet hätte.

Fündig wurde ich in der „Drive-In-Arena“ des Bauhauses Witten. Dort hat man dieses „KVH“ auch in 6 m und 8 m langen Stücken vorrätig und bietet im Prinzip auch den Zuschnitt an. Außer, dass an der Säge ein Schild hängt „Leider außer Betrieb“. Das war vor knapp zwei Wochen.

Letzten Samstag bin ich dann nochmal vorbei gefahren, weil ich keinen anderen Händler gefunden hatte, der das Material vorrätig hat. Leider hing da immer noch dieses Schild, unverrichteter Dinge fuhr ich wieder nach Hause.

Ich entschied mich dann kurzerhand eine E-Mail an die Servicezentrale von Bauhaus zu schreiben und mich über meinen gescheiterten Wunsch nach dem Kauf dieses Holzes zu beklagen.

Montagmittag hatte ich dann zunächst eine Antwort von der Zentrale, die mit mitteilte, dass sie meine Anfrage an die zuständige Abteilung weitergeleitet hätte. Montagnachmittag kam eine E-Mail von der Filiale aus Witten. In der bedankte man sich für mein Interesse, bestätigte, dass die Kapp- und Gehrungssäge der Drive-In-Arena defekt sei und man auf die Lieferung der Ersatzteile warten würde. Aber es sei kein Problem, man könne die von mir gewünschten Maße auch im Holz-Zuschnitt sägen.

Das klang ja gut. Bin daher am Dienstagabend gleich nochmal vorbei gefahren. An der Auftragsannahme des Drive-Ins stellte sich das Ganze dann aber irgendwie doch ganz anders dar: Der Servicemitarbeiter meinte, nein, die Säge sei ja defekt, er könne den Zuschnitt höchstens mit der Kettensäge vornehmen, aber das sei dann ja sehr ungenau.

Ich fuhr also frustriert unverrichteter Dinge nach Hause.

Gestern schrieb ich daher nochmals eine E-Mail an Bauhaus, in der ich von meiner vergeblichen Fahrt berichtete.

Zu meiner Überraschung hatte ich dann heute morgen diese Antwort in meinem E-Mail-Postfach:

wir müssen uns für dieses Missverständnis entschuldigen, denn Ihre Hölzer sind bereits wie gewünscht geschnitten worden und können im Drive In abgeholt werden. Für die Unannehmlichkeiten in Form von vergebener Mühen und Fahrtwege, möchten wir uns mit einem Einkaufsgutschein in Höhe von 25 € erkenntlich zeigen. Diesen können Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch in unserem Hause an der Hauptinformation abholen.

Ich mochte es kaum glauben, deshalb nutzte ich die heutige Mittagspause um gleich vorbeizufahren. Und tatsächlich: Die Auftragsannahme wusste Bescheid, mein Holz stand passend gesägt bereit, ich musste es nur noch einladen. Und den Einkaufsgutschein habe ich auch bekommen …bauhaus2

14. Oktober 2015

Ohne weitere Worte …

Abgelegt unter: Flop — Thomas @ 16:17

Daumen runterZu diesem Thema erübrigen sich wohl alle weiteren Worte …

Audi und was nun ...

11. April 2015

Agentur für Arbeit – Saftladen par excellence

Abgelegt unter: Flop — Thomas @ 22:18

Daumen runterLeider kann ich es nicht anders formulieren: Unsere „Agentur für Arbeit“ ist einfach ein Saftladen.

Zu tun hab ich mit der Arbeitsagentur (glücklicherweise) nur in meiner Funktion als Arbeitgeber, das reicht dann aber auch schon. Einer der Berührungspunkt ist das leidige Thema „Schwerbehindertenabgabe“. Die Agentur für Arbeit überwacht, ob alle Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzt hat (gemäß SGB IX Teil 2 Kapitel 2). Dazu muss jeder betroffene Betrieb sich bis zum 31. März bei der zuständigen Agentur für Arbeit melden und nach §80 SGB IX anzeigen, in wieweit er eine Abgabe leisten muss, oder nicht.

Die Agentur für Arbeit treibt dafür einen nennenswerten Aufwand, insbesondere wird den Betrieben ein entsprechender Fragebogen und eine CD mit einem Programm „REHADAT“ verschickt, das die entsprechenden Daten berechnen und die Formulare zur Meldung an die Arbeitsagentur drucken kann. (Die Frage, ob und wieweit das alles sinnvoll ist, was ich bezweifele, soll nun mal außen vor bleiben.)

Wir hatten also im Dezember die entsprechende CD bekommen und im Januar, als unsere Beschäftigtenzahlen für Dezember endgültig feststanden, eine entsprechende Auswertung mit dem REHADAT gemacht und das vom Programm ausgeworfene Formular per Brief am 13.01.2015 der Arbeitsagentur geschickt.

Im März bekamen wir dann, datiert auf den 11.03.2015, ein fürchterlich böses Schreiben von der Agentur für Arbeit, worin man uns unter Androhung von Bußgeldern darauf aufmerksam machte, dass wir gefälligst nicht die Meldefristen versäumen sollten.

Unmittelbar nach Erhalt dieses Schreibens am 16.03.2015 wandte ich mich unter Angabe des Aktenzeichens per E-Mail an die auf dem Schreiben angegebene Adresse und teilte mit, dass wir unsere Meldung doch schon im Januar abgegeben hätten.

„Nur“ neun Tage später erhielt ich dann folgende E-Mail:

Sehr geehrter Herr Omerzu,
vielen Dank für Ihre E-Mail. Leider konnte ich Sie telefonisch nicht erreichen.
Ihr Anliegen kann nicht abschließend bearbeitet werden, da ich noch weitere Informationen von Ihnen benötige.
Bitte haben Sie Verständnis, dass Ihr Anliegen aus Gründen des Datenschutzes nicht per E-Mail bearbeitet werden kann. Setzen Sie sich daher bitte unter der unten angegebenen Servicerufnummer mit uns in Verbindung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Agentur für Arbeit

Das Protokoll unserer Telefonanlage zeigte eindeutig, dass NIEMAND versucht hatte, anzurufen. Kein Wunder, dass man mich nicht telefonisch erreichen konnte, wenn man gar nicht erst den Hörer in die Hand nimmt.

Ich rief also die angegebene Servicenummer an. Nach einer Viertelstunde in der Warteschleife teilte mir eine sehr freundliche Dame mit, dass ich ja wohl die völlig falsche Rufnummer angerufen hätte, für Arbeitgeber sei man dort gar nicht zuständig. (Toll, wieso stand dann diese Nummer in der E-Mail???) Verbinden könne sie mich aber auch nicht, weil die Kollegen schon Feierabend hätten. (Wieso auch nicht, es war ja schon 16:50 Uhr, und laut E-Mail kann man jederzeit Mo.-Fr. zwischen 8:00 und 18:00 Uhr anrufen.) Sie versprach jedoch, das zu notieren und entsprechend weiterzuleiten.

Vorsichtshalber schrieb ich also noch eine E-Mail hinterher, in der ich den Sachverhalt nochmals klarstellte (dachte ich jedenfalls.)

Am nächsten Morgen gegen halb 10 rief eine Dame von der Arbeitsagentur zurück. Da ich nicht im Haus war, landete sie im Sekretariat. Angeblich hätte man mein Schreiben vom 13.01.2015 gefunden und es sei alles in Ordnung.

Geht doch.

Außer … am 08.04.2015 bekam ich eine E-Mail von der Agentur für Arbeit als Antwort auf meine E-Mail vom 25.03.2015:

Sehr geehrter Herr Omerzu,
vielen Dank für Ihre E-Mail. Leider konnte ich Sie telefonisch nicht erreichen.
Ihr Anliegen kann nicht abschließend bearbeitet werden, da ich noch weitere Informationen von Ihnen benötige.
Bitte haben Sie Verständnis, dass Ihr Anliegen aus Gründen des Datenschutzes nicht per E-Mail bearbeitet werden kann. Setzen Sie sich daher bitte unter der unten angegebenen Servicerufnummer mit uns in Verbindung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Agentur für Arbeit

Es erübrigt sich wohl zu erwähnen, dass niemand versucht hatte, anzurufen.

Und ich habe mir im Übrigen auch erspart, dort anzurufen.

Es ist einfach unfasslich!

8. April 2015

Die Mützen lassen grüßen…

Abgelegt unter: Flop — Thomas @ 00:27

Daumen runterIrgendwie sind doch alle Telekommunikations-Unternehmen gleich, hat man manchmal so den Eindruck.

Seit fast neun Jahren bin ich Kunde bei der DOKOM, dem aus den Stadtwerken hervorgegangenen lokalen Telekom-Unternehmen hier in Dortmund. Und eigentlich war ich weitestgehend zufrieden. Sowohl das ISDN als auch das DSL liefen meistens recht gut und bei Störungen wurde schnell geholfen (auch wenn die Techniker einen grundsätzlich für dämlich halten).

Manko ist aber definitiv die geringe Bandbreite, die es hier im DSL gibt. Bis vor drei Jahren maximal 2 Mbit/s, seitdem max. 4 Mbit/s. Die nächste Untervermittlung ist einfach zu weit weg.

Wegen eines anstehenden Umzugs, allerdings nur „um die Ecke“, also in eine Gegend, wo die maximal erreichbare DSL-Geschwindigkeit wahrscheinlich nicht besser ist als hier, hatte ich darüber nachgedacht, ob nicht vielleicht Internet über Kabel doch Alternative wäre – obwohl ich auf den Kabelanbieter nicht wirklich große Stücke halte.

Um mich einer Entscheidung zu nähern, wollte ich herausfinden, wann denn eigentlich meine aktuelle Mindestvertragslaufzeit bei der DOKOM endet. Da ich das den im Online-Kundencenter verfügbaren Daten nicht entnehmen konnte, stellte ich über das dortige Kontaktformular eine entsprechende Anfrage an den Support.

Der Support teilte mir mit, der Vertrag sei mit einer Frist von vier Wochen zum 26.11. kündbar. Das wunderte mich dann doch, da es mir nach Sichtung meiner Unterlagen so schien, als hätte ich den Anschluss damals zum 30.06. bekommen. Auf Nachfrage schrieb mir der Support, ich hätte ja vor drei Jahren im November die 4-Mbit-Option gebucht und das führe dazu, dass damit der gesamte Vertrag ab diesem Zeitpunkt eine neue Mindestlaufzeit habe und sich von da aus auch immer um zwölf Monate verlängere.

Find ich ja nun schon spannend, dass eine Option, deren Preis weniger als 10 % des Gesamtvertragspreises ausmacht, zu einer Verlängerung des gesamten Vertrags führt… aber was soll’s. Ich teilte dem Support also per E-Mail mit, dass ich meinen Vertrag zum Ende der aktuellen Laufzeit kündige. Zwar plane ich den Umzug für die Jahresmitte, da ist November etwas weit hin, aber immerhin bleibt mir so genug Zeit, meine neue Verbindung zum Laufen zu bringen.

Der oben zitierte E-Mail-Dialog fand am 11. Februar statt. Auf meine Kündigung bekam ich, trotz erbetener Bestätigung, keine Reaktion. Nun hätte ich mir ja vorstellen können, dass DOKOM eine Kündigung per E-Mail nicht mag, aber dann hätten sie das ja sagen können…

Aber dann, am 24. März, „schon“ sechs Wochen nach meiner Kündigung, kam folgende E-Mail von DOKOM:

Guten Tag Herr Omerzu,

vielen Dank für Ihre E-Mail an die DOKOM21.

Wir bedauern Ihren Entschluss, Ihren Anschluss bei uns zu kündigen. Der
gekündigte Vertrag endet zum 30.06.2015.

Häh!?? 30.06.??? Da fällt mir nun wirklich nichts mehr zu ein….

26. November 2014

„Wichtige Vertragsunterlagen“?

Abgelegt unter: Flop — Thomas @ 21:24

wichtige-vertragsunterlagen2Heute habe ich einen Brief von einer meiner Versicherungen in der Post.

Auf dem Umschlag prangt ganz dick „Wichtige Vertragsunterlagen“.

Oh, was mag das Wichtiges sein!?

Also ganz schnell hineingeschaut.

Tolle Wurst: Es ist Reklame.

Man macht Werbung dafür, dass ich ja ganz viel Steuern sparen kann, wenn ich nun noch in diesem Jahr eine Sonderzahlung in meine Versicherung leiste.

Das ist doch wohl eine Frechheit, oder?

Ist sowas wirklich Rechtens?

Daumen runterIch finde das jedenfalls nicht lustig, dass man hier die Aufmerksamkeit des Kunden durch Vorspiegelung falscher Tatsachen zu erheischen versucht.

Ganz klarer „Daumen runter“.

18. November 2014

Alles Super?

Abgelegt unter: Flop — Thomas @ 16:41

Daumen runterLetzten Samstag wollte ich meinen Wagen waschen lassen. Bei der örtlichen Tankstelle orderte ich an der Kasse eine entsprechende Waschkarte und legte Bargeld und Payback-Karte auf den Kassierteller.

Die nette Dame nahm das Geld, legte das Wechselgeld hin und wollte mir dann die Waschkarte überreichen.

Ich: „Und was ist mit meiner Payback-Karte?“

Sie: „Ach, die hab ich gar nicht gesehen.“

Ich: „Die lag aber die ganze Zeit schon da.“

Sie: „Ja, aber hab ich nicht gesehen.“

Ich: „Aber so bekomme ich keine Punkte.“

Sie: „Wenn ich das rückgängig machen könnte…“

Ich: „Ähm… damit bin ich aber nicht einverstanden“

Sie: „Ist ja schon gut, dann mache ich das nochmal.“

Sie bucht den Kassiervorgang nochmal neu, diesmal mit Payback-Karte.

Sie: „Und dann würde ich mir wünschen, dass Sie das nächste Mal nicht so unfreundlich sind.“

Die Dame hat mich ganz offensichtlich noch nicht unfreundlich erlebt. Ich war nicht einmal laut geworden. Am Liebsten hätte ich gesagt: „Und dann würde ich mir wünschen, dass Sie das nächste Mal Ihren Job vernünftig machen“, aber ich schlucke das runter und wünsche nur einen schönen Tag.

Vielleicht gehe ich das nächste Mal doch lieber zu der anderen Tankstelle. Die Schlange an der Waschstraße dort hat vielleicht ihren Grund…

4. September 2014

Soo! muss Technik…???

Abgelegt unter: Flop — Thomas @ 14:53

Daumen runterEin Erlebnis der besonderen Art raubte mir dieser Tage wieder die Nerven: Eine Online-Bestellung bei Saturn.

Die hatten am 6. August eine Sonderaktion, bei der es zu einigen LG-Smartphones eine kostenlose LG-G-Watch gab. Das klang doch nach einem guten Angebot, also gleich bestellt.

Die Bestellbestätigung kam per E-Mail eine Viertelstunde nach der Bestellung. Sie listete zwar alle möglichen Details des Handys, von der Uhr wurde aber nirgends etwas erwähnt. Ich stellte daher vorsichtshalber eine Rückfrage per E-Mail. Und machte – geistesgegenwärtig – den folgenden Screenshot von der Angebotsseite:

saturn

Auf dem Screenshot sieht man (zumindest in der Vollansicht) links den Hinweis „INKL. G-Watch“ und rechts die Handy-Artikelnummer 1856340.

Die Antwort per E-Mail ließ auf sich warten. Am späteren Nachmittag war das Angebot von der Website verschwunden.

Zwei Tage später hatte ich immer noch keine Antwort, ich rief deshalb die Hotline an. Die meinte wahrscheinlich sei das normal, dass eine kostenlose Zugabe nicht in der Bestellbestätigung gelistet wird, wollte aber bei der Fachabteilung nochmal rückfragen. Wenn die antworten würde, bekäme ich dann eine Kopie an meine E-Mail-Adresse.

Eine Woche nach meiner Bestellung bekam ich dann zwei E-Mails: Eine Versandbestätigung mit Rechnung, eine E-Mail vom Support (anscheinend eine Antwort auf meine unmittelbar nach der Bestellung aufgegebene Anfrage), in der stand:

Da die Watch zu einer LG Aktion gehört, wird diese in der
Bestellbestätigung und auf der Rechnung nicht gelistet.

Am nächsten Tag kam die Sendung an: Natürlich ohne die Uhr.

Ich rief also wieder die Hotline an. Ein Blick in das Vorgangskonto offenbarte eine Nachricht von der Fachabteilung, in der stand, dass die Aktion nur für die Artikelnummern … gegolten hätte. Und wenn man einen von diesen Artikeln bestellt hätte, wäre die Uhr automatisch und kostenlos zum Warenkorb hinzugefügt worden. Für meine Artikelnummer hätte die Aktion aber nicht gegolten. (Schon toll, dass sich alle bisherigen Auskünfte des Supports als falsch herausstellen….)

Ich protestierte und sagte, dass mein Screenshot etwas anders belegen würde. Der Supporter bat mich daher, ihnen den Screenshot per E-Mail zu zusenden.

Außerdem brachte ich auch an, dass die Rechnung, die per E-Mail mit der Versandbestätigung gekommen war (dem Paket lag nur ein Lieferschein bei), nicht wirklich hilfreich sei, weil auf der steht „Dies ist keine Rechnung im Sinne des §14 UStG.“ Der Supporter meinte, nein, kein Problem, sie würden mir eine Rechnung per Post schicken.

Wieder gingen fünf Tage ins Land. Dann bekam ich eine E-Mail mit folgendem Inhalt:

Gerne teilen wir Ihnen mit, dass die Aktion online so eingestellt ist, dass Sie zu dem Handy die Uhr dazu bekommen.

Der Warenkorb ist auch so eingestellt, dass die Uhr automatisch dazukommt.

Die Aktion ist lediglich für folgende Artikelnummern gültig: 1856336 und 1856337 1856337.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Das ist doch mal wieder eine Antwort, wie man sie von einem „kompetenten“ Support erwartet: Ignoriere vollständig, was der Kunde gesagt hat und erzähle was vom Pferd…

Also wieder der Griff zum Telefonhörer. Der Supporter war zunächst etwas verwirrt, fand dann aber in dem E-Mail-Verkehr meinen Screenshot und meinte „Sie haben Recht“. Er meinte, er würde sich persönlich darum kümmern und ich würde dann informiert.

Und tatsächlich: „Schon“ eine Woche später bekam ich diese Nachricht:

Gerne können Sie den Artikel 1873426 LG G WATCH CHAMPAGNE WHITE oder 1873428 LG G WATCH STEALTH BLACK bestellen, bitte tätigen Sie hierfür Ihre Bestellung und lassen Sie uns im Anschluss Ihre Bestellnummer zukommen. Wir erstatten Ihnen dann den Kaufpreis auf das Zahlungsmittel, welches Sie bei Ihrer Bestellung gewählt haben.

Ziemlich kompliziert, aber immerhin. Also eine Bestellung aufgegeben und anschließend die Hotline angerufen.

Die Supporterin war zunächst etwas verwirrt (zumal auch angeblich der Arbeitsplatz nicht richtig funktionierte und sie meine Meldungen erst gar nicht finden konnte). Dann meinte Sie aber ich müsse das schriftlich machen, Sie könne das nicht annehmen. Da platzte mir dann endgültig der Kragen und ich brüllte sie entsprechend an. Sie versuchte mich zu beruhigen und war dann doch irgendwann dazu bereit, sich die Bestellnummer zu notieren.

Ich sprach Sie dann auch auf die immer noch nicht vorliegende Rechnung an. In Ihrem System konnte sie sehen, dass der Supporter, mit dem ich vor zwei Wochen gesprochen hatte, eine Rechnungsstellung veranlasst hatte, warum die nicht da sei, könne sie sich auch nicht erklären, sie würde da aber nochmal nachhaken.

Da ich mir nicht so sicher war, ob die Dame mich richtig verstanden hatte, schickte ich dann vorsichtshalber noch eine E-Mail hinterher mit Angabe der Bestellnummer und der Bitte um Erstattung.

Dann ging es tatsächlich ausnahmsweise mal etwas schneller. Noch am gleichen Tag kam die Versandbestätigung für die Uhr und am nächsten Tag trudelte sowohl das Paket als auch eine Gutschriftsbestätigung per E-Mail ein.

Als ich die Gutschrift sah, platzte mir allerdings gleich wieder der Kragen: Man hatte mir zwar die 199 EUR für die Uhr erstattet, nicht aber die 4,99 EUR Versandkosten, die nun für die Uhr berechnet worden waren.

Also noch eine E-Mail… und tatsächlich kam am nächsten Tag die Gutschrift über die Versandkosten… und mittlerweile sind die Erstattungen auch auf meiner Kreditkarte gelandet.

Auf die Rechnung zu dem Handy warte ich allerdings noch immer. Aber es sind ja auch vier Wochen seit der Bestellung rum, soviel Geduld muss man wohl haben, oder?

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© 2019 Thomas Omerzu, Dortmund, Germany
Erste Version 13. März 2010 - Letzte Äderung 16.04.2013 17:21

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